Wo bleibt die Zeit wirklich? Die Multimomentaufnahme (MMA) beantwortet das mit vielen kurzen, zufälligen Stichproben statt einer ganztägigen Beobachtung. Schau dir das kurze Video an und arbeite dann mit der Toolkit-PDF: Sie erklärt die Methode, zeigt ein durchgerechnetes Beispiel und bietet dir eine leere Vorlage zum Ausfüllen.
Tool-Video
Das kurze Tool-Video erscheint hier.
Multimomentaufnahme (MMA) auf einen Blick
- Ziel und Rahmen festlegen. Welche Fragestellung, wer oder was, über welchen Zeitraum?
- Definiere 5 bis 10 Kategorien. Überschneidungsfrei, jede mit einer Definition in einem Satz: Arbeiten, Rüsten, Transport, Warten, Nacharbeit …
- Berechne N. Mit der Formel, typischerweise bei 95 % Konfidenz und ± 5 % Genauigkeit.
- Zufälliger Zeitplan. Verteile N auf Tage und Schichten zu zufälligen Zeiten. Weiche niemals davon ab.
- Beobachten, Strichliste führen, handeln. Erfasse nur, was in genau diesem Moment passiert. Anteil = Anzahl ÷ Gesamt. Gehe den Überraschungen auf den Grund.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Viele zufällige Stichproben, keine Dauerbeobachtung.
- N = Z² × p × (1 − p) ÷ P².
- Anteil = Anzahl ÷ alle Beobachtungen.
- Hohe Warte- oder Nacharbeitsanteile weisen auf Ursachen hin.